Cut-up Modelle WS 14/15

Nach den Cut-Up Texten und konzeptionellen Gifs entstanden zum Schluß des ersten Semesters multimediale Modelle der Wohnorte und Wohnzeiten, die auch Platz für ein Haustier einräumen. Die Modelle sind Teil des Semesterentwurfs: Cut-up WS 14/15
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Modell zum Wohnen in Soundwellen

Das Dach des Modells ist durch einen Pool ausgebildet, dessen Wasseroberfläche durch Schallwellen unterschiedlicher Frequenzen zum Schwingen gebracht wird. Es entstehen variierende Bewegungsmuster: alles fließt. 

(Nils Körner + Christine von Raven)

 

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Stuhlmanipulationen
mit: Charlotte Raisch und Hans-Peter Lutsch

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Stuhl für alle Situationen

Das Projekt untersucht die Tradition des weißen Plastikstuhls, der günstig, robust und weltbekannt ist. Durch Methoden des Cut-Up, der Zerlegung und Neuzusammensetzung, nimmt der weiße Plastikstuhl in einer Serie die Gestalt von drei Sitzobjekttypologien an: Hocker, Bürostuhl und Toilettenstuhl.

(Hans-Peter Lutsch + Charlotte Raisch)

 

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mit: Patrick Nagel, Weichen Zhou, Do-Hurn Park

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Spielwelten

Ausgehend vom strategischen Schachspiel, bildet die Welt eine Spieleinheit ab. Das Spiel wird durch einen Zufallsparameter ergänzt: ein Würfel bestimmt den nächsten Zug. Schafft es das Ei an das andere Ende des Spielfeldes, ist das Spiel gewonnen und es beginnt von Vorne. Fällt das Ei durch ein Loch im Spielfeld, ist das Speil verloren und es beginnt von Vorne.

(Ann-Sophie Megerle + Patrick Nagel)

 

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Atmosphäre mit Fuchs

mit: Klasse 2G

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Atmosphäre mit Fuchs

Anlehnend an Deleuzes Begriff des“organlosen Körpers“, widersetzt sich das Traumhaus Organisationsprinzipien und bildet einen veränderlichen Raum ab. Nebel weitet sich im abgeschlossenen Raum aus und entweicht langsam. Der Protagonist im Zentrum des Raumes verschwindet und wird wieder sichtbar. 

(Christophe Fischer + Marvin Unger)

 

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mit: Monja Dürrwächter, Mona Mahall, Patrick Nagel, Lucia Schreiber, Nils Körner, Asli Serbest

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Alltag und Kaleidoskop

Wie Dachaufbauten sind fünf Kaleidoskope aufgereiht. Die Fassungen integrieren Flaschenböden von Erfrischungsgetränken, die die Lichtbrechungen definieren. Die optischen Geräte eröffnen multiple Perspektiven und Ausblicke.

(Carolin Hinnekeuser + Alex Schultz)

 

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Geruchsproben

Exotic Dream, Countryside Romance, Mountain Breeze und Rose Kiss heißen die Düfte der Serie. Das Präsentationsobjekt erinnert an eine Kreuzfahrt und befördert die Gedankenreise in paradiesische Umwelten.

(Raphael Mayer + Leonie Schimmeyer)

 

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Kleines Haus

In der performativen Arbeit, deren Konzept von Identifikation und Aneignung ausgeht, wird eine Luftpumpe mit dem Modell eines Hauses verbunden. Im Inneren weitet sich ein Ballon bis über die Außenwände des Hauses aus, bis der Schlauch abgezogen wird und der Ballon zusammenfällt. 

(Dennis Ewert + Qin Yang)

 

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DIY Wohnen

In dem „2G Bausatz“ sind einheitliche Bausteine, eine Grundplatte, eine Heißklebepistole und Klebepatronen integriert. Nach dem Vorbild des 2G-Hauses können eigene Häuser gebaut werden. 

(Yannik Plachtzik + Finn Meier)

 

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Unendlich scheinen

Das Konzept für das Modell vereint unter dem Begriff der Unendlichkeit Raum und Zeit. Begleitet durch Fahrstuhlmusik werden die LED Lichter endlos hin- und her gespiegelt, wodurch sich ein Raum abbildet – die Form des Modells wirkt als Verstärker des Prinzips. 

(Monja Dürrwächter + Weichen Zhou)